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Ausstellung:
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Archäologie
1964 führte die Universität Karlsruhe Grabungen durch, um
die archäologischen Befunde zu bergen und zu dokumentieren,
bevor sie der geplante Einbau einer Heizungsanlage zerstört
hätte. Hierbei sollte vor allem die Geschichte der
Klosterkirche erforscht werden. Nach dem frühen Tod von
Arnold Tschira 1969, der die Grabung geleitet hatte, kam es
bislang noch nicht zur notwendigen Auswertung. |
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Reromanisierung 1964-69
1963 waren Renovierungen an der Kirche notwendig. Das
staatliche Bauamt beschloss, bei dieser Gelegenheit das
"romanische Raumgefüge wiederherzustellen". Grundlage
hierfür waren eingehende archäologische und bauliche
Untersuchungen. Danach wurden sowohl die Ausmalungen von
1897 als auch die Um- und Anbauten des 18. Jahrhunderts
beseitigt. |
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Historismus und
Denkmalpflege
Das Kloster wurde 1802 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst
und die Gebäude bis auf Kirche und einige Wirtschaftsbauten
abgetragen. Erst 1888-1897 kam das Staatsbauamt seiner
Erhaltungspflicht nach und restaurierte die baufällige
Kirche. Dabei wurden das Mauerwerk ausgebessert und Bauteile
ausgetauscht; außerdem stattete man den Innenraum nach neuem
Geschmack aus. |
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Barocke Klosteranlage
Zwischen 1724-1770 wurden die Konventsgebäude und die
Wirtschaftsbauten in symmetrisch geordneter Form neu gebaut.
Die romanische Kirche modernisierte man durch Umbauten und
Neuausstattung; ihre altehrwürdige Erscheinung blieb vor
allem in der Außenwirkung erhalten. |
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Die romanische Kirche
Zwischen etwa 1150 und 1190 entstand die große romanische
Klosterkirche. Andere erhaltene Reste von Bauschmuck zeigen,
dass gleichzeitig oder kurz danach weitere Gebäude des
Klosters neu errichtet wurden. Der Neubau strahlte
benediktinischen Reformgeist aus. |
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Frühes Klosterleben
Das Benediktinerkloster Schwarzach wurde im 8. Jahrhundert
vom Wanderbischof Pirmin gegründet. Die Nennung unter den
Reichsklöstern und archäologische Funde, wie das auf Glas
gemalte "Schwarzacher Köpfchen", zeigen die große Bedeutung
des Klosters im fränkischen Reich. |
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Ausstellungskonzept,
Layout und Texte:
Tina Schöbel und Charlotte Lagemann, Institut für
Europäische Kunstgeschichte, Zentrum für Europäische
Geschichts- und Kulturwissenschaften, Universität Heidelberg |
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| Bilder
zur Ausstellungseröffnung und den vorangegangenen Arbeiten
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